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Die richtige Lösung wählen

Alte Website modernisieren oder neu machen?

Kurz gesagt

Ist Ihre Website älter als etwa fünf Jahre, auf dem Handy schlecht lesbar oder lässt sie sich kaum noch ändern, ist eine neue Website meist die bessere und oft auch günstigere Wahl. Überarbeiten lohnt sich, wenn Technik und Aufbau noch gut sind und nur Texte, Bilder oder einzelne Seiten veraltet sind. Ihre Adresse und Ihre E-Mails können Sie in beiden Fällen behalten.

Woran Sie eine veraltete Website erkennen

Schauen Sie sich Ihre Website einmal mit den Augen eines Kunden an – am besten auf dem Handy. Trifft mehr als ein Punkt zu, ist es Zeit:

  • Auf dem Handy ist alles winzig, man muss zoomen und schieben
  • Der Browser zeigt „Nicht sicher“ neben der Adresse
  • Preise, Öffnungszeiten oder Leistungen stimmen nicht mehr
  • Die Fotos sind viele Jahre alt oder zeigen längst andere Mitarbeiter
  • Niemand weiß mehr, wie man etwas ändert – oder wer die Zugänge hat
  • Die Seite lädt spürbar langsam
  • Kunden fragen am Telefon Dinge, die eigentlich auf der Website stehen sollten

Überarbeiten oder neu machen?

Überarbeiten lohnt sich, wenn …

  • die Website auf dem Handy gut funktioniert
  • Sie Inhalte heute schon selbst ändern können
  • nur Texte, Fotos oder einzelne Seiten veraltet sind
  • die Gestaltung noch zu Ihrem Betrieb passt

Neu machen lohnt sich, wenn …

  • die Website auf dem Handy nicht richtig funktioniert
  • die Technik veraltet ist oder niemand sie mehr pflegt
  • Aufbau und Gestaltung nicht mehr zu Ihrem Betrieb passen
  • jede kleine Änderung teuer oder unmöglich ist

Ein Umbau alter Technik kostet oft fast so viel wie eine neue Website – und am Ende bleibt trotzdem ein Flickwerk. Trifft mehr aus der zweiten Liste zu, ist ein Neuanfang meist die sauberere Lösung.

Was mit Adresse, E-Mail und Google passiert

  • Adresse und E-Mail: können Sie behalten. Für die neue Website wird bei Ihrem Anbieter nur ein Eintrag umgestellt, die E-Mails laufen weiter. Wie das genau geht, erklärt Neue Website, alte Adresse.
  • Google: Die Domain bleibt gleich – das hilft. Alte Unterseiten sollten auf die passenden neuen Seiten weiterleiten, damit alte Links nicht ins Leere führen.
  • Inhalte: Gute Texte und Bilder der alten Website können als Grundlage dienen. Achten Sie darauf, dass Sie die Rechte an den Bildern haben.

So läuft ein Neuanfang ab – ohne Ausfall

  1. Bestandsaufnahme

    Was soll bleiben, was kann weg, was fehlt? Eine Liste in Stichworten reicht.

  2. Neue Website im Hintergrund bauen

    Die alte Website bleibt die ganze Zeit online. Kunden merken nichts.

  3. Prüfen und freigeben

    Sie sehen den Entwurf, sammeln Änderungswünsche und geben frei.

  4. Umstellen

    Ein Eintrag bei Ihrem Domain-Anbieter wird geändert – ab dann erscheint die neue Website unter Ihrer Adresse.

  5. Alten Vertrag anpassen

    Erst jetzt den alten Vertrag ändern – und nur so weit, dass Domain und E-Mail erhalten bleiben.

Den alten Vertrag nicht vorschnell kündigen

Bei vielen Anbietern hängen Website, Domain und E-Mail im selben Vertrag. Wer alles kündigt, verliert unter Umständen auch Adresse und Postfächer. Fragen Sie nach einem Tarif nur für Domain und E-Mail.

Was eine neue Website kostet

Eine neue Website kostet so viel wie jede andere neue Website – die alte spart Ihnen höchstens etwas Arbeit bei den Inhalten. Was Sie einmalig und jeden Monat einplanen sollten, steht in Was kostet eine Website?.

Inhaber von LumGuard Systems, dem Unternehmen hinter LUMI. Schreibt hier über das, was kleine Betriebe vor einer neuen Website wissen sollten – mit echten Preisen und ohne Werbeversprechen. Anbieterangaben

In jedem Website-Paket3 Monate Betrieb inklusive